B2B-Portal · Shopware 6: B2B-Shop, in dem deine Kunden selbst bestellen, zu ihren Preisen.
Ein B2B-Shop ist ein Online-Shop für Geschäftskunden: Nach dem Login sehen sie ihre Preise und bestellen per Artikelnummer oder Liste statt per Telefon, Fax oder E-Mail. Für Großhandel, Hersteller und Händler baue ich ihn mit Shopware 6, angebunden an dein ERP oder deine Warenwirtschaft.
Bauplan in 2–5 Werktagen, danach ein Festpreis je Stufe. Sind Preise und Artikel im ERP gepflegt, bestellen die ersten Stammkunden nach wenigen Wochen online.
StackShopware 6 · B2B Components · Symfony · Vue.js · OpenSearch · Hetzner
Deine Kunden füllen den Warenkorb selbst, zu ihren Preisen und rund um die Uhr.
- 01Schnellbestellung per ArtikelnummerBestellen wie am Lagerregal: Nummer, Menge, fertig.
- 02Preise aus deinem ERPJeder Kunde sieht seine Konditionen, gepflegt wird nur an einer Stelle.
- 03Preise erst nach LoginProdukte findet Google, Konditionen sieht nur, wer angemeldet ist.
- 04Rund um die UhrKunden bestellen, wann sie wollen, und die Bestellung steht fertig im ERP.
Funktionen
Von Kundenpreisen bis Punchout
Sechs Bausteine, kombiniert nach deinen Kunden und deinem Sortiment. Vieles bringt Shopware 6 als B2B Components mit, den Rest baue ich als Plugin dazu.
Kundenpreise aus deinem ERP
Nach dem Login sieht jeder Kunde seine Nettopreise, Staffeln und Zahlungsbedingungen, etwa Kauf auf Rechnung. Vor dem Login bleiben Preise verborgen, gepflegt werden sie nur im ERP.
BeispielEtwa für einen Elektrogroßhandel, in dem jeder Installateur seinen Einkaufspreis sieht.
Schnellbestellung und Nachbestellen
Artikelnummern tippen, eine Liste aus Excel hochladen oder eine frühere Bestellung wiederholen, dazu feste Bestelllisten für wiederkehrenden Bedarf.
Freigaben, Budgets und mehrere Besteller
Jede Firma bekommt Zugänge für ihre Mitarbeiter, mit Rollen, Budgets und Freigabe. Jeder Besteller sieht nur, was er sehen darf, und wer was bestellen darf, legt dein Kunde selbst fest.
BeispielEtwa für Praxisgruppen, in denen jede Praxis selbst bestellt und die Zentrale freigibt.
Angebotsanfragen im Shop
Für große Mengen oder Projektpreise fragt dein Kunde im Shop an. Du passt das Angebot an, er bestellt mit einem Klick. Für Produkte mit vielen Varianten kommt ein Produktkonfigurator dazu.
ERP-Anbindung und Punchout
Preise, Bestände und Bestellungen laufen automatisch zwischen Shop und ERP, Rechnungen und Lieferscheine liegen im Kundenkonto. Großkunden bestellen auf Wunsch per Punchout, also direkt aus ihrem eigenen Einkaufssystem.
BeispielEtwa für Verbrauchsmaterial, das Großkunden direkt aus ihrem SAP bestellen.
Geschäfts- und Privatkunden in einem Shop
Privatkunden kaufen wie in jedem Shop, Geschäftskunden registrieren sich mit ihrer USt-IdNr. und sehen nach der Freischaltung ihre Preise und Zahlungsarten. Ein Sortiment, eine Shopware.
Vorher und nachher
Eine Bestellung, zwei Wege
Heute tippt dein Innendienst jede Bestellung ab. Im B2B-Shop tippt dein Kunde selbst, die Bestellung kommt fertig im ERP an, und dein Team hat Zeit für Beratung und Sonderfälle. Probier den zweiten Weg mit dem Beispiel-Sortiment.
Heute
- EingangDie Bestellung kommt per Fax, Telefon oder E-Mail.
- AbtippenJemand überträgt jede Position ins ERP.
- RückfrageArtikelnummer oder Preis passt nicht, also wird telefoniert.
- BestätigungDer Kunde wartet auf die Auftragsbestätigung.
Mit B2B-Shop
- 4410Sechskantschraube M8 × 40, verzinktMenge 2Auf Lager
- 0810Dübel 8 mm, NylonMenge 4Auf Lager
- 2201Kabelbinder 200 mm, schwarzMenge 1Auf Lager
Noch leer. Tipp eine Nummer wie 4410 oder einen Begriff wie Kabel.
3 Positionen
Bestellung ist raus.
Im echten Shop stünde sie jetzt in deinem ERP, mit den Preisen dieses Kunden, und die Auftragsbestätigung wäre unterwegs. Hier wurde nichts bestellt.
Beispiel-Sortiment mit acht Artikeln. VE heißt Verpackungseinheit. Nichts wird bestellt oder gespeichert.
Wer lieber anruft oder faxt, darf das weiter: Dein Innendienst gibt die Bestellung im selben Shop ein, mit denselben Preisen.
Begriffe
B2B-Shop oder B2B-Portal?
Oft meinen beide Wörter dasselbe: einen Bereich hinter dem Login, in dem Geschäftskunden selbst bestellen. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt.
B2B-Shop
Im Mittelpunkt steht das Bestellen, schnell und zu den richtigen Preisen.
- Kundenpreise und Staffeln
- Kauf auf Rechnung
- Produkte auf Wunsch offen für Google
B2B-Portal
Im Mittelpunkt steht alles, was dein Kunde mit dir zu tun hat, auch ohne Bestellung.
- Rechnungen und Lieferscheine zum Download
- Angebote und frühere Bestellungen an einem Ort
- Oft ganz hinter dem Login
Kurz gesagt
Du startest mit dem Shop und baust Portal-Funktionen in Stufen dazu, in derselben Shopware.
Im B2B-Planer zusammenstellenIm Vergleich
B2B-Shopsysteme im Vergleich
Ich baue B2B-Shops mit Shopware 6, als zertifizierter Shopware-Entwickler. Hier stehen vier Systeme nur mit dem nebeneinander, was im B2B zählt: Kundenpreise, Firmenkonten und der Weg ins ERP. Betrieb und laufende Kosten vergleicht der Shopsystem-Vergleich.
| System | B2B-Funktionen | Anbindung ans ERP | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Shopware 6Bei mir | Kundengruppen und Preisregeln im Standard, Mitarbeiterkonten, Schnellbestellung, Freigaben und Angebote als B2B Components ab der Edition Evolve | Über die Schnittstelle von Shopware, fertige Plugins oder eine eigene Anbindung, Punchout als Erweiterung | Händlern und Herstellern mit ERP, auch mit Geschäfts- und Privatkunden in einem Shop |
| Adobe Commerce | Firmenkonten, gemeinsame Kataloge und Angebote in Adobe Commerce, nicht in der freien Version Magento Open Source | Über die REST- und GraphQL-Schnittstellen oder fertige Connectoren | Großen, internationalen Sortimenten mit eigenem Entwicklerteam |
| Shopify | Grundfunktionen schon in den kleineren Tarifen, den vollen Umfang mit Shopify Plus | Über die Schnittstelle von Shopify und Apps aus dem App Store | Einem schnellen Start mit einfacher Preislogik |
| JTL-Shop | Kundengruppen und Preise kommen aus der Warenwirtschaft JTL-Wawi | Eng an JTL-Wawi gebunden, die Daten laufen über deren Abgleich | Händlern, die JTL-Wawi schon nutzen |
Stand: , nach den Angaben der Hersteller. Die Lizenzpreise je Edition stehen auf der Preisseite von Shopware.
Ablauf
So entsteht dein B2B-Shop
Nach Bauplan und Angebot geht es in Stufen weiter. Die Preislogik lege ich fest, meine KI-Agenten bauen danach die Anbindung ans ERP, und jede Preisregel prüfe ich an Testkonten, bevor sie live geht.
Preise und Anbindung
Du nennst ein paar Kunden mit typischen Konditionen. Daran lege ich die Preisregeln fest, und Preise und Bestände laufen aus dem ERP in den Shop.
Testshop
Schnellbestellung, Freigaben und Kundenkonten entstehen mit Tests. Du bestellst zur Probe, mit Testkonten zu echten Konditionen.
Start mit Stammkunden
Die ersten Stammkunden lädst du ein. Ich begleite den Start und passe an, was im Alltag hakt.
Alle Kunden
Du schaltest weitere Kunden frei, die Anbindung wird überwacht und meldet Fehler sofort. Ich halte Shopware aktuell und baue die nächste Stufe, etwa Punchout.
Kosten
Was kostet ein B2B-Shop?
Stehen die Kundenpreise fertig im ERP, braucht der Shop vor allem eine saubere Anbindung. Muss er Staffeln und Rabattgruppen selbst rechnen, wird es mehr Arbeit. Den Preis eines B2B-Shops bestimmen deshalb die Preislogik und drei weitere Punkte; Lizenzkosten für Shopware kommen je nach Edition dazu.
Preislogik und Kundengruppen
Kundenpreise, Staffeln und Rabattgruppen: wie viel davon im ERP steht und wie viel der Shop selbst rechnen muss.
ERP-Anbindung
Fertige Schnittstelle oder eigene Lösung, und wie oft Preise und Bestände abgeglichen werden.
Punchout
Ob Großkunden aus SAP Ariba, Coupa oder einem anderen Einkaufssystem bestellen.
Freigaben im Einkauf
Rollen, Budgets und Freigabestufen, und ob dein Außendienst eigene Zugänge braucht.
Festpreis
Ein Preis je Stufe: erst Kundenpreise und Schnellbestellung, Freigaben und Punchout später.
Ehrlich gesagt
Wann sich ein B2B-Shop lohnt
Lohnt sich, wenn
- viele Stammkunden regelmäßig dieselben Artikel nachbestellen
- jeder Kunde eigene Preise hat und die in deinem ERP stehen
Eher nicht, wenn
- nur wenige Kunden ab und zu bestellen, dann reicht oft ein gutes Bestellformular
- niemand bei dir Artikeldaten und Preise pflegen will
Fragen
Fragen zum B2B-Shop
Deine Frage ist nicht dabei?

Was ist der Unterschied zwischen B2B- und B2C-Shop?
Ein B2C-Shop verkauft an Privatkunden: Alle sehen dieselben Endpreise inklusive Umsatzsteuer und bezahlen meist direkt beim Bestellen. Im B2B-Shop meldet sich ein Geschäftskunde an, sieht seine Nettopreise und Zahlungsbedingungen, bestellt oft größere Mengen und zahlt auf Rechnung. Dazu kommen mehrere Besteller pro Firma und die Anbindung an das ERP des Händlers.
Welches Shopsystem passt für einen B2B-Shop?
Für Händler und Hersteller mit ERP passt Shopware 6 oft am besten, die Alternativen stehen im Vergleich der B2B-Shopsysteme. Läuft dein B2B-Shop noch mit Shopware 5 oder der älteren B2B Suite, ist der Wechsel auf die B2B Components fällig, mehr zum Umzug auf Shopware 6.
Kann der B2B-Shop an mein ERP angebunden werden?
Ja, etwa an SAP oder Microsoft Dynamics. Kundenpreise, Rabattgruppen, Bestände, Bestellungen und Rechnungen laufen dann automatisch hin und her, gepflegt wird nur im ERP. Den Zugang kläre ich direkt mit deinem ERP-Partner, gebaut wird gegen ein Testsystem oder eine Kopie deiner Daten, und live geht die Anbindung erst nach deiner Freigabe.
Was ist Punchout, und wann brauche ich es?
Beim Punchout bestellen Großkunden direkt aus ihrem eigenen Einkaufssystem, etwa SAP Ariba oder Coupa. Sie öffnen deinen Shop von dort, füllen den Warenkorb und schicken ihn zur Freigabe zurück in ihr System. Die üblichen Standards heißen OCI und cXML. Du brauchst das nur, wenn große Kunden es verlangen, dann baue ich es ein.
Wie lange dauert es, bis meine Kunden online bestellen?
Am meisten Zeit kosten Anbindung und Datenlage, nicht die Gestaltung. Wie lange Preise und Anbindung, Testshop und Start bei dir dauern, steht im Angebot. Freigaben, Angebote und Punchout folgen in der nächsten Stufe, deine ersten Kunden müssen darauf nicht warten.
Können Geschäfts- und Privatkunden im selben Shop kaufen?
Ja, in einem Shop mit einem Sortiment, wie bei den Funktionen beschrieben. Kaufen auch Privatkunden, gelten für den Bestellweg meist die Vorgaben des BFSG zur Barrierefreiheit, die plane ich mit ein, mehr beim barrierefreien Online-Shop. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.
Sind Produkte und Preise im B2B-Shop öffentlich?
Das entscheidest du. Meist zeige ich Produkte, technische Daten und Datenblätter offen, damit sie bei Google gefunden werden, mehr dazu bei SEO für Online-Shops. Preise, Bestände und Warenkorb zeige ich erst nach dem Login. Neue Geschäftskunden registrieren sich mit Firma und USt-IdNr., du schaltest sie frei. Soll der Shop ganz geschlossen bleiben, sehen ihn nur angemeldete Kunden.
Wie bringe ich meine Kunden dazu, online zu bestellen?
Indem der Shop beim ersten Login schon fertig ist: Kundenkonten, Preise und, wenn dein ERP sie hergibt, frühere Bestellungen übernehme ich vorab. So findet jeder Kunde seine Konditionen und seine üblichen Artikel als Bestellliste. Du lädst zuerst die Kunden ein, die oft bestellen, dein Innen- und Außendienst zeigt den Shop beim nächsten Kontakt. Auf Wunsch liest ein KI-Agent Bestellungen aus E-Mails und Fax-PDFs und legt sie im Shop an, dein Innendienst prüft und gibt frei.
Kostenloser Bauplan
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Wie es danach weitergeht? Vom Bauplan zum Festpreis
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